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Die 14 Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung

 

Immer wieder begegnen uns viele Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung in unseren Beratungen. In diesem Beitrag greifen wir die Top 14 der Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung auf und machen einen Faktencheck für dich.

Zum Schluss haben wir für euch noch die Top 10 Fragen, die du dir vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung stellen solltest ergänzt.

HIER findet ihr alle Artikel zum Thema BU.

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“Nur jede*r achte glaubt, selbst einmal berufsunfähig zu werden”

 

Tatsächlich scheidet jede*r vierte krankheitsbedingt länger als sechs Monate aus seinem*ihrem Beruf aus und ist damit zumindest zeitweise berufsunfähig. Das ist wieder ein schöner Denkfehler. In die gleiche Kategorie fällt auch der hier: Mehr als die Hälfte der Befragten hält sich für eine*n überdurchschnittliche*n Autofahrer*in. Das ist mathematisch jedoch gar nicht möglich.

“Ich arbeite im Büro, ich werde nicht berufsunfähig”

 

Klar, dein Risiko, aus gesundheitlichen Gründen deinen Job nicht mehr ausüben zu können, ist kleiner als für eine*n Dachdecker*in. Aber psychische Erkrankungen, also Depressionen, Burn-out usw, sind mit 43% aller Ausfälle Hauptursache für Berufsunfähigkeit. Und die treffen alle. Überproportional Personen, die Bürojobs machen. Also: auch Büroleute brauchen eine Absicherung.

Psychische Erkrankungen sind mit 43% aller Ausfälle Hauptursache Nummer 1. Ca. 17% der 18- bis 65-Jährigen erkranken an einer depressiven Störung (jede 4. Frau / jeder 8. Mann)

Weitere Hauptursachen sind Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates (Wirbelsäule) und schwere Erkrankungen wir Krebs, Schlaganfall; Herzinfarkt.

Auch dieser klassische Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung sollte beachtet werden, denn auch Büroleute brauchen unbdingt eine bedarfsgerechte Absicherung. Bei der Wahl der richtigen Lösung helfen wir dir.

Denkfehler zur Berufsunfähigkeitversicherung - ich arbeite im Büro und da kann nichts passieren

Unter anbetracht der Zahlen und der Hauptursachen, kann am Ende tatsächlich jeden treffen, auch dich als Sesselpupser.

“Berufsunfähig werde ich doch erst, wenn ich alt bin!”

 

Achtung das stimmt nicht und ist mittlerweile sehr verbreiteter Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Tatsächlich kann jede*r Dritte vor dem 50. Geburtstag seinen*ihren Job krankheitsbedingt zumindest zeitweise nicht mehr ausüben. Vor dem dem 40. Geburtstag trifft es immerhin noch jede*n Neunte*n.

“Berufsunfähig? Werde ICH doch nicht!”

 

Ok … mmhhhh … das sagen die Zahlen in Deutschland:

    • 25% aller Angestellten werden im Laufe ihres Berufslebens zumindest zeitweise berufsunfähig.
    • 42% von ihnen sind jünger als 50 Jahre.
    • 44 Jahre sind BU-Betroffene durchschnittlich.
    • Pro Tag 1.350 neue Krebserkrankungen / 700 Schlaganfälle / 600 Herzinfarkte / 180 Schwerverletzte
    • Ursache Nummer 1 sind psychische Erkrankungen.
      => 17,1% der 18- bis 65-Jährigen erkranken einmal an einer depressiven Störung (jede 4. Frau / jeder 8. Mann)
      =>Bei den unter 40-Jährigen sind psychische Probleme sogar zu 56% Ursache für eine Berufsunfähigkeit.

Also: Niemand kann ausschließen, berufsunfähig zu werden.

“Wenn ich berufsunfähig bin, zahlt doch der Staat!”

 

  • Wenn du weniger als 3 Stunden irgendeinen Job ausüben kannst, erhältst du eine Erwerbsminderungsrente.
  • Dafür musst du in den letzten fünf Jahren drei Jahre Pflichtbeiträge eingezahlt haben.
  • Von knapp 350.000 Anträgen im Jahr wurden 150.000 abgewiesen.
  • Die volle Erwerbsminderungsrente beträgt ungefähr ein Drittel deines Bruttogehalts. Im Schnitt liegt die volle Erwerbsminderungsrente bei 847€.
  • 15% aller Bezieher*innen einer Erwerbsminderungsrente sind auf Grundsicherung (Hartz-IV) angewiesen.
  • 12% aller Privatinsolvenzen resultieren aus Krankheit, Sucht & Unfall

Auch wenn du das Glück hast, eine Erwerbsminderungsrente zu bekommen, reicht die nicht aus.

Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung - der Staat wird schon zahlen

Wenn du noch länger nicht mehr arbeiten kannst, kannst du die Erwerbsminderungsrente bei der Gesetzlichen Rentenversicherung beantragen. Doch etwa die Hälfte der Anträge wird abgelehnt.

“Eine Berufsunfähigkeitsversicherung brauche ich nicht, ich habe doch eine Unfallversicherung!”

 

Tatsächlich ist die Unfallversicherung etwas komplett anderes als die BU. Die Unfallversicherung leistet nur, wenn du durch einen Unfall dauerhaft körperlich geschädigt bist. Erkrankungen und Psyche spielen keine Rolle und lösen in der Regel keine Leistungen aus. Weiterhin bekommst du bei der Unfallversicherung in der Regel nur eine einmalige Kapitalzahlung. Wie sich diese genau zusammensetzt, haben wir in einem anderen Beitrag erläutert. Die Unfallversicherung kann die BU also lediglich ergänzen, nicht jedoch ersetzen.

“Als Student oder Schüler kann ich mich noch nicht BU versichern”

 

Das stimmt nicht. Als Student*in und Schüler*in kannst du dich ebenso versichern. Dafür gibt es spezielle Tarife. Es ist sogar sehr sinnvoll dich so früh wie möglich zu versichern. Gerade wenn du einen handwerklichen bzw. körperlich anstrengenden Beruf ergreifen möchtest, solltest du dich am besten noch als Schüler*in versichern.

Dann profitierst du von einer deutlichen günstigeren Prämie. Der zweite wichtige Grund ist der Gesundheitsstatus. Die Meisten sind in dem frühen Alter noch wesentlich gesünder als mit Mitte oder Ende dreißig. Somit bekommst du auch eher den Schutz, den du brauchst/willst. Mit den sog. Nachversicherungsoptionen kannst du deinen Vertrag bei bestimmten Ereignissen ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

 

“Irgendwie wird es schon gehen, wenn ich krank und berufsunfähig bin!”

 

  1. Bist du krank, zahlt dein*e Arbeitgeber*in dein Gehalt 6 Wochen zu 100% weiter.
  2. Bist du länger als 6 Wochen krank, bekommst du das sog. Krankengeld für max 1,5 Jahre* von der Krankenkasse. Dadurch fehlen dir etwa 25% deines Nettoeinkommens.
  3. Bist du länger als 1,5 Jahre krankgeschrieben und erwerbsgemindert fehlen dir zwischen 50% und 65% deines Nettoeinkommens.
  4. Bist du länger als 1,5 Jahre krankgeschrieben und nicht erwerbsgemindert, bekommst du nur Hartz-IV.

Beispiel: Lisa, Nettogehalt: 2.500€

  • Krankengeld: ~1.900€, Lücke: 600€
  • Volle Erwerbsminderungsrente: ~1.400€, Lücke: 1.100€
  • Grundsicherung: Hartz-IV: 500€ + Miete Lücke: 2.000€ – Miete

Langfristig krank zu sein, ist ein existenzbedrohendes Risiko.

“Die Absicherung von Auto oder Haus ist doch wichtiger!”

 

Schauen wir uns dazu mal im Vergleich die durchschnittlichen Schadenhöhen ausgewählter Bereiche an:

    • durchschnittlichen Schadenhöhe KFZ Teilkasko: 239 €
    • durchschnittlichen Schadenhöhe Rechtsschutz: 689€
    • durchschnittlichen Schadenhöhe Hausrat: 1.351€
    • durchschnittlichen Schadenhöhe Haftpflicht: 2.160€
    • durchschnittlichen Schadenhöhe Wohngebäude: 2.291€
    • durchschnittlichen Schadenhöhe KFZ(Haftpflicht: 3.717€
    • durchschnittlichen Schadenhöhe Unfall: 4.204€
    • durchschnittlichen Schadenhöhe Erwerbsminderung/BU: 100.000€

Der Verlust der Arbeitskraft ist existenziell

“Ich spare selber für den Fall von Berufsunfähigkeit!”

 

Schauen wir uns diesen Mythos wieder anhand eines Beispiels an:

  • Lisa ist 25 Jahre jung und Wirtschaftsingenieurin.
  • Sie möchte wissen, ob und ab wann es sich lohnt, statt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, das Geld lieber selber zur Seite zu legen.
  • Lisa benötigt eine monatliche Absicherung von 2.000€.
  • Diese soll jedes Jahr um 3% steigen, um die Inflation auszugleichen.

Variante A: Für eine Berufsunfähigkeitsversicherung von 2.000€ bis zum 67. Lebensjahr muss sie etwa 65€ im Monat bezahlen.

Variante B: Hier legt sie jeden Monat diese 65€ an. Da sie das Geld sicher braucht, wenn sie berufsunfähig werden sollte, kommen nur Anlagen in Frage, die kaum oder gar nicht schwanken. Deswegen rechnet sie hier nur mit 1% Zinsen pro Jahr.

  • Im schlimmsten Fall wird sie morgen bis zum 67. Lebensjahr berufsunfähig. Für diesen Fall bräuchte sie 1,65 Mio. Euro auf der hohen Kante. Im ersten Monat hat sie davon in Variante B aber nur 65 Euro. Im zweiten dann schon 130€ usw.
  • Jedes Jahr, das sie nicht berufsunfähig geworden ist, sinkt einerseits der Kapitalbedarf für Lisa und andererseits steigt das bereits angesparte Kapital.
  • Lisa möchte nun wissen, wo der Schnittpunkt ist oder einfacher ausgedrückt: Wie alt muss sie gesund bleiben, damit sich Variante B für sie rechnet.

Das Ergebnis: Mit etwa 63 Jahren hat Lisa so viel angespart, um eine Berufsunfähigkeit bis 67 auszugleichen. Ab diesem Zeitpunkt fährt sie mit Variante B besser. Wird sie vor dem 63. Lebensjahr berufsunfähig ist die Versicherung die bessere Wahl.

Warum das funktioniert und ein Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt? Die Antwort steckt im Versicherungsprinzip.

Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversichrung

Wenn du nur kurze Zeit ausfällst, kannst du das durchaus mit deinem Notgroschen abfangen. Aber wie sieht es aus, wenn du wirklich mal 9 Jahre nicht in der Lage bist deinen Job auszuüben?

“Ich kann doch alleine eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen!”

 

Bei alldem unterstützt dich ein*e gute*r Berater*in:

  • AUFARBEITEN des Gesundheitsstatus
    => Gesundheitsfragebogen
    => Zusatzfragebögen bei Vorerkrankungen
    => Versichertenakte Krankenkasse
  • AUFKLÄRUNG zur BU und derer Alternativen:
    => Arbeitskraftabsicherung erklären
  • ANFRAGEN
    => Patientenakte mit Fragebögen abgleichen
    => Bei Vorerkrankungen: Risikovoranfragen bei verschiedenen Gesellschaften und für verschiedene Produkte durchführen
  • AUSWERTEN der Ergebnisse
    => Ergebnisse der Anfrage
    => Unterschiede der einzelnen Produkte
    => Konkrete Angebote
  • ENTSCHEIDEN
    => Telefonat bei offenen Fragen
  • UMSETZEN + KONTROLLIEREN + NACHBEARBEITEN
    => Angebot + Anträge
    => Policen/Verträge kontrollieren
  • BETREUEN
    => Bedarf prüfen & Tarifvergleiche
    => Ausschlüsse & Ablehnungen aktualisieren
    => Anpassen wenn nötig
    => Änderungen kontrollieren
    => Gesetzl. Änderungen berücksichtigen
  • UNTERSTÜTZEN
    => Hilfe + Betreuung im Schadensfall

Auf folgenden Link haben wir genau dazu einen ausführlichen Artikel inkl. Checkliste verfasst.

“Beim Abschluss einer BU kann ich nichts falsch machen!”

 

Das sind die typischen Fehler bei der Umsetzung einer Berufsunfähigkeitsversicherung und daher bleibt das leider auch ein Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Die Laufzeit ist zu kurz
  • Die Rente ist zu gering
  • Du hast keine Beitragsdynamik
  • Du hast die Antragsfragen nicht korrekt beantwortet
  • Du hast deinen Vertrag lange nicht geprüft
  • Du nutzt die Nachversicherungen nicht

“Häufigster Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung – Die Versicherer zahlen doch eh nicht!”

 

Aus unserer Perspektive ist das der meist verbreitetste Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Von 100 Anträgen zur Berufsunfähigkeit werden 77 bewilligt und 23 abgelehnt.

Von den 23 Ablehnungen liegt bei 15 davon der Grund bei Kund*in und/oder Vermittler*in. Die Gründe sind:
• keine Reaktion des*der Kund*in (Schaden wird nicht gemeldet)
• kein schriftlicher Antrag (Schaden wird nicht vollständig vom Kunden bearbeitet)
• falsche Angaben im Antrag (Anzeigepflichtverletzung)

Von den 23 Ablehnungen liegt bei 8 davon die Ursache beim Versicherer. Die Gründe sind:
• keine 50% Berufsunfähigkeit
• Ausschlüsse
• Verweis auf einen anderen Beruf

Wenn du und dein*e Berater*in alles richtig machen, bekommst du in 9 von 10 Fällen deine BU-Rente.

Gern unterstützen wir dich bei der Auswahl und dem Abschluss der richtigen Absicherung und begleiten dich lebenslang. Vereinbare dazu einfach ein kostenfreies Kennenlerngespräch mit uns!

Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung - Versicherer zahlen eh nicht

Wenn du und dein*e Berater*in alles richtig machen, bekommst du in 9 von 10 Fällen deine BU-Rente.

“Der Brutto-Netto-Beitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung hat was mit der Steuer zu tun”

 

  1. Der Bruttobeitrag ist notwendig zur Deckung des individuellen Risikos und der Kosten.
  2. Die Versicherung erzielt aber jährlich Überschüsse bzw. Gewinne. Das sind…
    => Risikogewinne: Es werden weniger berufsunfähig, als prognostiziert.
    => Kostengewinne: Die Kosten fallen geringer aus als kalkuliert.
    => Kapitalgewinne: Die Versicherung legt das Geld und erzielt damit Renditen.
  3. Diese Überschüsse/Gewinne reduzieren den Bruttobeitrag. Das ist der Nettobeitrag oder auch Zahlbeitrag.
    => Der Bruttobeitrag ist garantiert, der Nettobeitrag nicht.
    => Der Nettobeitrag kann steigen, wenn die Überschüsse/Gewinne des Versicherers sinken.
  4. Je größer der Unterschied zwischen Brutto- und Nettobeitrag, desto größer die Gewinne, mit denen die Versicherung rechnet / kalkuliert.
  5. Je kleiner der Unterschied, desto vorsichtiger rechnet die Versicherung.
  6. Ein großer Unterschied muss aber nicht unbedingt schlecht oder gefährlich sein.

Du willst dein Einkommen absichern und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen? Frage dich vorher (Anhang: Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung):

 

“Was wäre, wenn ich krankheitsbedingt deine zuletzt ausgeübte Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, aber grundsätzlich noch gesundheitlich in der Lage wäre, einen anderen Beruf auszuüben?”

  • möchte ich auch keine andere Tätigkeit ausüben.
  • würde ich eine andere vergleichbare Tätigkeit ausüben.
  • würde ich auch jeden anderen Beruf ausüben

“Sollen psychische Erkrankungen mitversichert sein?”

  • Bestimmte Produkte leisten nicht oder nur sehr eingeschränkt bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen. Sie machen jedoch mittlerweile den Großteil der Krankentage und Erwerbsminderungen aus.

“Wie hoch soll die Absicherung sein?”

  • Mindestens 1.000€ im Monat sollten es schon sein. Das ist signifikant über dem Grundsicherungsniveau. Willst du deinen Lebensstandard absichern, orientiere dich an deinen Ausgaben bzw. wähle etwa 80% deines Nettoeinkommens.

“Wie lang will ich abgesichert sein?”

  • Derzeit liegt das reguläre Renteneintrittsalter bei 67 Jahren. Bis dahin läuft die Absicherung idealerweise. Willst oder musst du dich beispielsweise nur bis 63 absichern, solltest du das in deiner Altersvorsorge berücksichtigen. Je kürzer die Laufzeit, desto geringer dein Beitrag.

“Will ich zusätzliche Leistungen bei Pflegebedürftigkeit?”

  • Bei manchen Produkten erhältst du eine zusätzliche Rente, wenn du Pflegebedürftig bist. Bei anderen gibt es die Option zu bestimmten Zeitpunkten – solange du noch keine Leistung erhältst – eine Pflegeversicherung ohne Gesundheitsprüfung abzuschließen.

“Will ich eine zusätzliche Absicherung finanzieller Folgen durch schwere Krankheiten (Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt) ist mir…”

  • Es gibt Risikolösungen, die im Fall der Krebserkrankung oder 54 weiteren schweren Erkrankungen mit einer einmaligen Versicherungssumme wie z.B. 100.000€ leisten.
  • Dank des medizinischen Fortschritts sind viele der schweren Erkrankungen heute nicht mehr tödlich, aber dennoch sehr einschneidend. Häufig muss man anschließend kürzertreten. Die Kapitalzahlung kann dabei helfen. Oder aber du brauchst eine teure, alternative Behandlung oder Reha. Auch dafür kannst du das Geld verwenden. Die Berufsunfähigkeistversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung leistet erst nach sechs Monaten. Vielfach bist du dann bereits wieder so weit genesen, dass du eben wieder zumindest zum Teil arbeiten kannst. Dann erhältst du aus der BU und EU keine Leistung. Aus diesem Grund ist die Schwere-Erkrankung eine sinnvolle Ergänzung.

“Will ich eine zusätzliche Absicherung finanzieller Folgen durch Unfälle ist mir…”

  • Bist du in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert (Arbeitnehmer, Schüler, Studenten), bekommst du nur bei Arbeits- und Wegeunfällen eine Unfallrente ausgezahlt. Die Vorteile der privaten Unfallversicherung sind, dass sie weltweit und rund um die Uhr gilt. Außerdem kannst du mit der Einmalzahlung beispielsweise eine teure Reha oder Prothesen finanzieren.

“Möchte ich eine Karenzzeit vereinbaren und so den Beitrag senken?”

  • Eine Karenzzeit bedeutet, dass du während dieser Zeit noch keine Leistung erhältst. Bei einer Karenzzeit von beispielsweise 12 Monaten, bekommst du in den ersten 12 Monaten keine Leistung. Bist du länger berufs- oder erwerbsunfähig, erhältst du die vereinbarte Rente. Dadurch sinkt dein Betrag, den du zahlst. Das kann dann sinnvoll sein, wenn du ausreichende Liquidität hast, um die Durststrecke zu überbrücken.

“Soll die Versicherung bereits leisten, wenn ich nur krankgeschrieben bin?”

  • Wenn du krank bist, gehst du zum Arzt und erhältst den “Gelben Schein”. Bei manchen BU-Tarifen reicht das für eine Rente. Eine solche Klausel vereinfacht also den Zugang zur Rente. Aber Achtung: Aufs Kleingedruckte achten!

“Ist dir eine Leistungsdynamik & Betragsdynamik wichtig bzw. ist das für dich im Einzelfall notwendig und was war das doch gleich?”

  • Die Dynamik ist sinnvoll, da durch den Kaufkraftverlust (Inflation) eine Rente von heute 1.000€ in 25 Jahren nur noch etwa 500€ wert ist
  • Leistungsdynamik = Wenn du einmal eine Rente bekommst, erhöht sich diese mit der Leistungsdynamik jedes Jahr mindestens um den gewünschten Prozentsatz. Daneben steigt sie aufgrund der Überschussbeteiligung. Diese ist jedoch nicht garantiert.
  • Beitragsdynamik = Mit der Beitragsdynamik erhöht sich jedes Jahr dein Beitrag um den gewünschten Prozentsatz. Damit steigt auch jedes Jahr deine versicherte Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung. Da du jedes Jahr jedoch ein Jahr älter bist, nicht um den glei-chen Prozentsatz, sondern etwas niedriger. Dieser Anpassung kannst du jährlich widersprechen. Dann bleibt alles wie es ist.
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Deine Arbeitskraft ist dein größtes Vermögen. Wenn du nicht mehr arbeiten kannst, bist du auf andere angewiesen. Eine Versicherung ist deshalb gut geeignet, um mit diesem seltenen aber umso gravierenderen Risiko umzugehen. So bleibst du im Fall der Fälle flexibel und kannst dein Leben nach deinen Wünschen gestalten.

Wir hoffen wir konnten dir mit diesen diesem Artikel “Denkfehler zur Berufsunfähigkeitsversicherung” weiterhelfen. Wenn du Fragen hast – gern her damit.

Gern unterstützen wir dich auch bei der Auswahl und Beantragung deiner Einkommes-/ Arbeitskraftabsicherung! Vereinbare dazu einfach einen kostenfreien Kennenlern-Termin bei uns.


Seit 2011 sind Stephan Busch und Tom Wonneberger die PROGRESS Finanzplaner. In ihrem Blog erklären sie alles rund um Versicherungen und Finanzen - einfach und verständlich. Weitere Infos findest Du auf der Über Uns Seite.


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